Notebook CPU Vergleich – Apple M1 vs. Ryzen 5 3500U

Die beiden Kontrahenten- MacBook Air Ende 2020 gegen HP Pavilion 15″ Ryzen 5

Heute schauen wir uns mal zwei ungleiche Gegner an. Das Apple MacBook Air 2020 mit dem brandneuen Apple M1 Chip und das HP Pavilion Notebook mit einem Ryzen 5 3500U Prozessor.

Das Apple MacBook Air ist derzeit in aller Munde. Der Grund ist der Prozessor, da Apple erstmals eigene Prozessoren verwendet und sich von Intel gelöst hat. Die CPU hört auf den Namen Apple M1, genauer gesagt ist es keine CPU sondern ein SOC (System on Chip). Auf dem Chip verbirgt sich nicht nur der Prozessor sondern auch der Arbeitsspeicher, die neutrale Engine und die 7-Kern (8-Kern) Grafikeinheit. Der Prozessor selbst ist ein 8-Kerner mit maximal 3,20 GHZ Taktfrequenz. Jedoch kommt das Gerät komplett ohne Turbo-Boost aus. Außerdem stehen dem Prozessor 16GB an gemeinsam genutzen Arbeitsspeicher zur Seite. Dank der niedrigen Abwärme kommt das MacBook Air ohne Lüfter aus und ist daher komplett lautlos.

Das HP Pavilion ist ausgestattet mit einem AMD Prozessor, dem Ryzen 5 3500U. Die CPU, genauer gesagt APU (Prozessor mit leistungsfähiger integrierter Grafikeinheit) ist ein 4 Kerner mit 8 Threads und taktet im Turbo-Boost mit bis zu 3,70 GHZ hoch. Auch stehen dem Gerät 16GB an Arbeitsspeicher zur Seite von dem sich aber die integrierte Grafikeinheit bereits 2,10 GB sichert. Somit hat das Gerät noch 13,9 GB frei verfügbaren Arbeitsspeicher. Der Ryzen 5 3500u ist bekannt dafür eine etwas höhere Abwärme zu produzieren, weshalb der Lüfter sich permanent dreht.

Wir vergleichen die Prozessoren nun einmal im Geekbench 5 Benchmark Test.

HP Pavilion mit dem Ryzen 5 3500u Prozessor
Apple MacBook Air Ende 2020 mit dem Apple M1 Chip

Man kann schon sagen, das Ergebnis ist vernichtend für das HP Laptop. Obwohl das Laptop ebenfalls sehr schnell und leistungsfähig ist kommt das Gerät nicht annähernd an die Leistung des Apple M1 Chips heran.

Der Single-Core Wert sagt aus wieviel Leistung ein einzelner Kern der CPU erzielen kann. Der Wert des MacBooks hier 1728 Punkte schlägt nicht nur das HP Laptop deutlich sondern würde nahezu jeden Gaming Prozessor in den Schatten stellen.
Der Multi-Core Wert sagt aus wieviel die CPU ansich leisten kann. Hier gewinnt das MacBook ebenfalls deutlich. Aber fairerweise muss man hier nochmals deutlich sagen dass der HP Pavilion zwar genau wie das MacBook 8 Threads hat aber nur 4 echte Kerne und das MacBook besitzt 8 echte Kerne.

Dennoch ist das Ergebnis mehr als eindeutig. Der Apple M1 Prozessor aus dem MacBook Air schlägt den Ryzen 5 3500U um Längen.

Alexander Haim, 22.11.2020

Der Home-Office PC mit dem „gewissen Plus“ für die Zukunft

Das komplette Setup

Wie in der Überschrift schon angedeutet haben wir für ein Home-Office Projekt diesen schicken und schnellen PC mit Dual Monitor Setup, sowie Logitech Funk Tastatur und Maus gebaut.
Die derzeitige Situation zwingt immer mehr Menschen von Zuhause aus zu arbeiten. Dafür wird Hardware benötigt. Oftmals reicht ein normaler Laptop aber oftmals will man den gewohnten Luxus den man vom Arbeitsplatz gewohnt ist (wie zum Beispiel 2 Monitore oder einen schnellen Rechner) auch zuhause nicht vermissen.
Hier haben wir uns für einen Tower PC mit leistungsstarker Hardware und großer Zukunftssicherheit entschieden.
Verbaut sind unter anderem:
– Intel Core i3 10100 (4 Kerner mit 8 Threads und einem Turbo von bis zu 4,3 GHZ)
– Mainbord MSI B460M-A Pro
– 16GB DDR 4 / 3000 MHZ RAM (2666 MHZ)
– 500 GB NVME SSD von Crucial
– 350W Netzteil von beQuiet
– Dazu ein WLAN AC Modul von Gigabyte
– und zu guter letzt, ein schicker Office Tower

Ihr ahnt wahrscheinlich schon wo das „gewisse Plus“ bei dem PC liegt. 😀

Damit der PC auch in Zukunft (wenn Home-Office wieder in den Hintergrund rückt) weiter interessant ist, wurden die Komponenten so gewählt, dass man hier ohne Probleme eine Grafikkarte verbauen kann welche sogar einen zusätzlichen Stromanschluss (8Pin) mitbringen darf. Schnell wird aus dem Home-Office PC ein FULL HD Gaming PC mit dem man ebenfalls Freude haben kann. 🙂

Wir bei Haim-Computer können nicht in die Zukunft sehen was kommen wird, jedoch können wir die Geräte bestmöglich planen und konfigurieren um in Zukunft alle möglichen Optionen zu haben.

Alexander Haim, 21.11.2020

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Intel auf dem Abstellgleis?

AMD hat mit der Veröffentlichung der neuen Ryzen 5000 Desktop Prozessoren für mächtig Wirbel gesorgt. „Der schnellste im Game“, diesen Titel hat sich AMD selbst auferlegt und mit Folien auf der Keynote bewiesen. Unabhängige Tester konnten die neuen Prozessoren bereits ausgiebig testen und kamen auf ähnliche Ergebnisse. AMD Prozessoren sind die schnellsten im Game.

Hinzu kommt noch, dass Apple im Juni 2020 angekündigt hat auf eigene Prozessoren zu setzen und die ersten Mac´s noch Ende 2020 auf dem Markt zu bringen. Auch das ist jetzt Realität. Apple hat 3 Mac´s auf den Markt gebracht welche eigene ARM Prozessoren sogenannte SOC´s nutzen. (Die Performance dieser Prozessoren ist beeindruckend, wir berichten in Kürze darüber wenn uns der erste ARM Mac erreicht).

Was bleibt für Intel ist der Server Markt, in diesem Geschäft ist Intel nach wie vor der Platzhirsch.

Wie sieht nun die Realität aus? Kann man tatsächlich keinen Intel Prozessor für den privaten Nutzer mehr empfehlen?
=> Die einfache Antwort: DOCH!!
Hier einige Beispiele:
Intel Core i3 10100: Dieser kleine Kerl hat es echt in Sich, 4 Kerne & 8 Threads mit einem Turbo von bis zu 4,30 GHZ und einer integrierten Grafikkarte. Das Pendant zu der Intel CPU ist von AMD der Ryzen 3200G, der für die selbe Preisklasse nur 4 Kerne ohne SMT bietet oder der Ryzen 3400G der auch 4 Kerne / 8 Threads bietet aber zu einem höheren Preis.
Intel Core i5 10400: Des Budget Gamers Liebling, so könnte man den Prozessor wohl in wenigen Worten bezeichnen. 6 Kerne / 12 Threads und eine hohe SingleCore Leistung katapultieren diese Prozessor vor dem beliebten Ryzen 5 3600 und das zu einem niedrigeren Preis. Die neue Ryzen Gen. den 5600x kann man in dieser Kategorie nicht vergleichen da er nahezu das doppelte kostet als der 10400.
Der Core i9 10850K: 100 MHZ Turbo Boost trennen den 10850K auf seinen großen Bruder den 10900K. (Was sich in der Realität wohl nicht bemerkbar macht). Der Prozessor bietet 10 Kerne und 20 Threads, bei einem Turbo-Boost von bis zu 5,20 GHZ. Das Gegenstück hierzu ist der 3900XT von AMD, der sich preislich in der selben Region ansiedelt, jedoch 2 Kerne mehr bietet. Der schnellste hier im Game ist der Intel, dank der deutlich höheren Single-Core Leistung. Nimmt man zu diesem Vergleich jetzt den neuen 5900x von AMD hinzu, wird zwar der Intel deutlich geschlagen, doch ist auch der Preis von AMD deutlich höher.

Dies sind nur einige Beispiele warum man Intel keinesfalls auf das Abstellgleis schieben soll.
Außerdem brodelt die Gerüchteküche heftig: „Rocket Lake“ also die nächste Generation der Intel CPUs bekommt neue „Kerne“ sprich man verabschiedet sich von der 6 Jahre alten Skylake Architektur. Eine deutlich höhere IPC (Leistung pro Kern) und PCIe 4.0 soll mit den neuen Prozessoren möglich sein. Wir bleiben an dem Thema dran.

Alexander Haim, 15.11.2020

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