Warum ein FULL HD Gaming Setup?

komplettes FULL HD Setup

Nach wie vor zocken die meisten PC-Gamer auf FULL HD. Die beliebte Auflösung bietet zwar weniger Details als WQHD und 4K, doch bringt es auch viele Vorteile mit sich.
– FULL HD Gaming ist am günstigsten:
Die Hardware welche für FULL HD Gaming nötig ist ist deutlich günstiger als bei einer höherer Auflösung. Es beginnt schon alleine bei der Grafikkarte. Gute Karten für FULL HD beginnen bereits ab 180 € -200 €. Da können WQHD Gamer nur träumen, hier muss man etwa mit dem doppelten rechnen. Bei 4K wird´s noch krasser, lediglich eine Karte ist auf dem Markt mit welcher man überhaupt flüssig 4K darstellen kann. Die RTX 2080ti von NVIDIA, die aber mit einem Preis von 1250 € jenseits von gut und böse liegt.
Weiter gehts beim Monitor, FULL HD Monitore sind wesentlich günstiger als WQHD und 4K Monitore.
Insgesamt wird beim FULL HD Gaming keine HIGH-END Hardware benötigt.
– FULL HD Gaming liefert die meisten FPS:
Das freut ganz besonders E-Sportler / Fortnite & CS-GO Spieler. Jeder will die meisten FPS haben. Das ist natürlich nur bei FULL HD möglich, kein noch so teuerer Gaming PC schafft in höheren Auflöungen die Bildraten welche ein FULL HD PC im mittleren Preisbereich erreicht.
– Die 144 Hertz

Ganz besonders beliebt vor allem bei Fortnite & CS-GO Spieler. Monitore mit einer Bildrate von 144 Hertz oder mehr. Denn was bringen noch so viele FPS wenn der Monitor nur 60 oder 75 Hertz darstellen kann. 144 Hertz sind zwar noch bei WQHD nahezu möglich, hier muss man aber dann schon tief in die Tasche greifen. Ganz im Gegenteil bei FULL HD, für etwa 200€ bekommt man schon 144 Hertz Monitore.

Alexander Haim, 06.07.20

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Mächtiges Hardware – Upgrade auf den Intel Core i7 – 10700K

Intel Core i7 10700k meets ASUS ROG Strix Z490-E Gaming

Der eine liebt sie, der andere belächelt sie. Die 10. Generation der Intel Prozessoren. Wir gehören jedoch zur ersteren Fraktion.
Nach wie vor gibt es in Sachen Gaming nichts was Intel das Wasser reichen kann. Die Ryzen´s von AMD sind gut, sind schnell und sind wohl auch in den aller meisten Fällen die sinnvollere Option. Dennoch, wer die maximale Gaming Leistung will, kommt nicht drum rum. 🙂

In diesem Projekt rüsten wir einen Intel 6700k auf. Der i7, welcher aus dem Jahre 2015 kommt hat 5 Jahre seinen Dienst getan und hätte dies wohl auch noch einige Jahre ohne Probleme weiter gemacht. 4 Kerne / 8 Threads mit Turbo von bis zu 4,20 GHZ reichen nach wie vor locker fürs Gaming aus. Dennoch wollte der zukünftige Besitzer mehr Multikern Leistung und die maximale Gaming Performance haben. 🙂
Daher fiel unsere Wahr auf dem neuen i7 10700K, gepaart mit einem ASUS ROG Strix Z490-E Gaming Mainbord. Ein echtes Oberklasse Bord mit bester Spannungsversorgung und WIFI 6. 🙂

So schnell wie ein 9900K :O

Mit dem Ergebins hätten wir dann doch nicht gerechnet… Nach dem Zusammenbau, dem Einbau ins Gehäuse und vor allem nachdem die Kühlung optimiert war liefen die ersten Leistungstests.
5x Cinebench R20 und 1 Stunde Valley Bench
– Der angegebene All-Core Turbo von 4,70 GHZ wurde stets erreicht ohne Drosselung.
– Auch der angegebene maximale Turbo von 5,00 GHZ auf einzelne Kerne wurde mehrmals erreicht.
– Die CPU wurde nach dem Stresstest maximal 71 Grad Celsius warm (bequiet Dark Rock Pro 4)

Unterm Strich stellte sich heraus dass sich die Ergebnisse 1:1 etwa mit dem Flagschiff aus 2019, dem Intel Core i9 9900K vergleichen lassen. Das ist schon eine Ansage!

Der heimliche Held?

Der Intel Core i7 10700K dürfte wohl der heimliche Held der neuen 10. Gen der Intel Prozessoren sein, denn der Core i9 10900K bietet zwar noch 2 Kerne und 4 Threads mehr, auch das etwas bessere Boostverhalten, dennoch macht es in den Games keinen Unterschied, da kaum Spiele auf mehr als 8 Kerne optimiert sind. Lediglich in der Multicore Anwendung muss er sich seinem größeren Bruder geschlagen geben. (logisch wegen der Mehrzahl an Kernen)

Alexander Haim, 25.06.2020

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Die neuen B550 Chipsätze von AMD sind da

Die neuen AMD B550 CHipsätze

PCIe 4.0 für jedermann, so wirbt AMD derzeit mit den neuen B550 Chipsätzen. Aber was heißt das genau?
Mit den vor einem Jahr auf dem Markt geworfenen X570 Mainbord Chipsätzen (Vollausstattung) hatte AMD PCie auf dem Markt gebracht. Das ermöglicht neue Geschwindigkeitsrekorde bei der NVME SSD sowie bei der Verbindung zur Grafikkarte. Jedoch sind die Verbesserungen meist nur auf den Papier zu sehen. Dennoch sprechen wir hier von einer deutlichen Mehrleistung. Aber dieses neue Feature (welches bei der Konkurrenz immer noch nicht verfügbar ist) ließ sich AMD mit dem X570 Chipsatz fürstlich entlohnen. Da aber jetzt der deutlich günstigere B550 Chipsatz auf dem Markt ist, wird auch die neue Technik erschwinglicher, jedoch mit einem kleinen Haken. Der B550 Chipsatz ansich kann diese Technik nicht, jedoch die Ryzen CPU´s die drauf laufen. Daher sind die Schnittstellen wie der m.2 Slot welcher über die CPU angebunden ist sowie der PCIe Slot welcher an die CPU angebunden ist PCIe 4.0 fähig. Die Schnittstellen die an dem B550 Chipsatz angebunden sind gehen leer aus und bleiben bei PCIe 3.0 stehen.
Jedoch ist dies zu vernachlässigen, da in über 90% aller Szenarien wohl eine PCIe 4.0 Verbindung locker reicht.

Die weiteren technischen Daten des B550 Chipsatz
Die AMD Kompatibilitätsliste der Chipsätze zur CPU

Einen kleinen Dämpfer gibt es für Besitzer eines Ryzen der 2. Generation. Diese laufen nämlich nicht mehr auf B550 Chipsätzen. Auch Käufer eines Ryzen 3200g und Ryzen 3400g gehen leer aus, denn diese laufen ebenfalls nicht auf B550. Der Grund ist folgender: diese beiden CPU´s sind noch auf Basis der 2. Generation Ryzen gebaut, obwohl man von der Bezeichnung her anders vermuten könnte.

Kompliziert, ich weiss… Aber dafür gibt es ja Haim-Computer. Wir beraten euch im Ryzen Karussell 🙂

Alexander Haim, 18.06.2020

=> Angaben zur Quelle: Bilder AMD /

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