Der Zusammenbau – gut Ding will Weile haben

Ein PC entsteht – hier wurden bereits die Lüfter und das Netzteil verbaut.

Würde man diversen YouTube Videos glauben schenken, so kann jeder Laie einen PC bauen.
Wir sind da anderer Ansicht. Wir bekommen sehr häufig PC‘s von verzweifelten „Selbst-Bauern“ deren PC dann nicht läuft. Wir helfen zwar gerne in solchem Momenten weiter, raten aber dennoch nicht zum selber bauen, wenn man noch keinerlei Erfahrung damit hat. Hardware ist teuer, sehr teuer sogar manchmal, da kann durch eine Beschädigung oder unsachgemäße Handhabung schon ein hoher Schaden entstehen.

Wir nehmen uns für den Zusammenbau viel Zeit. Jedes Kabel wird sicher und ordentlich verlegt, angeschlossen und fixiert. Auch wird durch unser Team schon im Vorfeld, sprich bei der Komponenten Auswahl entsprechend geachtet, ob auch beispielsweise jedes Kabel angeschlossen werden kann.
Beispiel: Das Gehäuse hat einen modernen USB Typ C Anschluss, so muss das Mainbord einen dementsprechenden Header haben.
Auch achten wir beim Zusammenbau auf eine optimale Kühlung der Komponenten. Jedes Kabel das unsachgemäß verlegt ist, blockiert ggf. Lüfter und mindert die Kühlung.

hochwertige Komponenten- Kompromisslose Leistung

Damit am Ende ein leistungsfähiges System entstehen kann, spielt die Auswahl der Hardware eine große Rolle. Was zusammen passt muss nicht zwangsläufig zusammen passen. Klingt komisch, ist aber wirklich so. Hier ist schon etwas Erfahrung nötig.

Die Installation & Optimierung

Ist der PC zusammengebaut, erfolgt die Installation des Betriebssystems und die Optimierung des PC‘s. Hier hilft nur Erfahrung weiter. Vor allem bei der Optimierung kann man doch viel falsch machen oder Potential verschenken. Deshalb nehmen wir uns für die Optimierung des PC‘s ebenfalls sehr viel Zeit. Wir erstellen Lüfterkurven, passen Pumpengeschwindigkeiten an oder beispielsweise den Takt des Arbeitsspeicher u.v.m.
Nur ein optimiertes System kann die maximale Leistung, maximale Effizienz und die maximale Haltbarkeit bieten.

Wie oben erwähnt, gut Ding will Weile haben und sollte von Fachleuten gemacht werden.

Alexander Haim, 07.12.2021

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Windows 11 – Fazit nach 4 Wochen

Bild Microsoft

Wir haben nun 4 Wochen lang das neue Betriebssystem von Microsoft, Windows 11 getestet und können nun folgendes Fazit geben.

Unser Testgerät ist ein Notebook von HP, ein Pavilion mit einem Ryzen 5 – 3500U Prozessor (4 Kerne / 8 Threads bis zu 3,70 GHZ), 16GB RAM und 512 GB NVME SSD.

Wir nutzen die Windows 11 Pro Version und kamen von Windows 10 Pro, sprich das System wurde upgegraded und nicht neu installiert.

Das Upgrade ging nahezu problemlos, bis auf eine Kleinigkeit. Obwohl das Notebook erst etwa 1,5 Jahre alt ist, war TPM nicht aktiviert und musste von uns manuell aktiviert werden. Erst dann gelang das Upgrade, da TPM 2 erforderlich ist.
Das Upgrade dauerte keine Stunde und Windows 11 ging nahtlos an Windows 10 über.
Jedoch waren die ersten Tests im täglichen Workflow etwas ernüchternd, es gab trotz der starken Performance unseres Testgerätes immer wieder Mikro-Ruckler welche sich auch nicht beseitigen ließen. Einige Nutzer die AMD Prozessoren verbaut hatten klagten daraüber.
Nach ein paar Tagen wurde aber seitens AMD ein neuer Chipsatztreiber herausgegeben und die Probleme wurden behoben. Die Mikro-Ruckler waren weg.

Der ganz normale Alltag

Beim normalen arbeiten merkt man zischen Windows 10 und Windows 11 nun wirklich keinen Unterschied. Schaut man sich aber die Auslastung im Taskmanager an, so stellt man fest dass beim Arbeitsspeicher nun 5,0 GB statt der 3,9 GB (Windows 10) belegt sind. Was uns unterm Strich sagt, dass Windows 11 mehr an Ressourcen benötigt als der direkte Vorgänger. (Neue Geräte lieber etwas großzügiger konfigurieren). Aber Office, Internet, E-Mail läuft flüssig und schnell.

Gaming – Microsoft bewirbt das System als Gaming System

Beim Gaming merkten wir keinen spürbaren Unterschied zu Windows 10, was beim Vorgänger lief, das lief auch beim neuen System. Ob hier und da das eine FPS mehr oder weniger rauskam haben wir nicht exakt gemessen.
Es gibt aber Berichte, dass manche Spiele unter Windows 11 besser laufen und manche unter Windows 10. Dennoch, wer Angst hat er würde dramatische Einbrüche beim Gaming bekommen, diese Angst können wir euch nehmen.

Funktioniert noch alles?

Bei der Kompatiblität zur Peripherie wie Drucker, Kameras, Headset und mehr merkten wir (dank des Upgrades) keine Veränderung. Man hat aber bereits klagen von einigen Nutzern gehört, dass zu gewissen Geräten noch keine offiziellen Windows 11 Treiber zur Verfügung stehen. Möglicherweise funktionieren die Windows 10 Treiber, aber garantiert ist das nicht. Daher vorsichtig sein und ggf. zuvor prüfen.

Gewöhnungsbedürftig

Es ist neu, es ist anders…. Ja, wir sind Windows 10 gewohnt und machten gewisse Dinge schon „blind“.
Leider hat Microsoft die ein oder anderen Funktionen neu gemacht, umgebaut oder wo anders „versteckt“.
Wir sind aktuell immer noch am eingewöhnen, stellen aber fest es wird täglich besser. Noch ein paar Wochen und wir sind wieder im „flow“

Fazit:

Ja, aber…..
– Never change a Running System…. Wer mit Windows 10 glücklich und zufrieden ist, der hat keinen Grund zu wechseln. Windows 10 bekommt bis 2025 noch alle wichtigen Upgrades und Updates.
– Must have…. Wer es unbedingt haben will, den können wir bedenkenlos empfehlen das System zu installieren. Wir empfehlen allerdings, ein Upgrade zu machen von Windows 10. Außerdem, wichtige Daten sichern, denn es kann immer mal was schief gehen.

Alexander Haim, 21.11.21


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Wir bauen ein High-End Gaming System

Für einen Kunden, der in Punkto Performance und Qualität keine Kompromisse eingehen wollte, durften wir diesen Hochleistungs – Gaming PC bauen.
Wir setzten bei diesem System auf hochwertigste Komponenten von führenden Markenhersteller. Außerdem haben wir Leistung ohne Grenzen, keine Aufgabe wird den PC in die Knie zwingen.

Für folgende Komponenten haben wir uns entschieden:

AMD Ryzen 7, 5800X + 32GB RAM + RTX 3080 von KFA2

Gaming in 4K und 60 FPS, kein Problem.
Gaming in WQHD mit einem 144 Hertz Monitor, kein Problem.
E-Sports Gaming mit maximalen FPS, kein Problem.

Selbstverständlich setzen wir auf eine gute Kühlung, daher haben wir uns beim Prozessor für eine 360mm AIO Wasserkühlung entschieden. An der Front arbeiten 3x 140mm Lüfter von Fractial Design, welche für ordentlich Frischluft im Gehäuse sorgen. Auch die Grafikkarte hat ein besonderes Lüfter-Design. Insgesamt 4 Lüfter sorgen für maximale Kühlperformance.
Auf der Rückseite arbeitet ebenfalls ein 140mm großer Lüfter, der zusammen mit dem Radiator die warme Luft aus dem Gehäuse befördert.
Die beiden verbauten SSD´ s werden ebenfalls mit einem Kühlkörper gekühlt um keine Leistungseinbrüche zu bekommen.

Am Ende entstand ein Traum-PC mit Traum Hardware. 🙂

Alexander Haim, 11.11.21

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