Die Probleme mit Windows 11…

Bildquelle: Microsoft

Für viele wars überraschend, Microsoft hat vor kurzen Windows 11 als offiziellen Nachfolger von Windows 10 angekündigt.
Zwar hieß es vor nicht allzu langer Zeit, dass man kein Windows 11 bringen wird sondern das bestehende Windows 10 mit sogenannten Build Versionen updatet (ähnlich wie Apple das macht). Dennoch hat man sich für einen anderen Weg entschieden.

Die minimalen Systemanforderungen erscheinen auf den ersten Blick nicht überaus herausfordernd, jedoch nur auf den ersten Blick.

Prozessor: 1 Gigahertz (GHz) oder schneller mit 2 oder mehr Kernen auf einem kompatiblen 64-Bit-Prozessor oder SoC (System on a Chip)
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Speicher: 64 GB oder größeres Speichergerät

Jeder noch so günstige Office Rechner sollte wohl diese Anforderungen erfüllen können.

Nun aber kommen wir zu den sogenannten Problemen…Denn auch diese Vorraussetzungen müssen erfüllt werden, will man in den Genuss von Windows 11 kommen.
=> TPM: Trusted Platform Module (TPM) version 2.0
Das TPM Modul wurde bereits 2014 vorgestellt jedoch verbaut wurde das Modul auf den Mainbords deutlich später. Man geht davon aus dass es etwa 2016 / 2017 wohl auf allen Bords zu finden war.
=> Kompatible CPU´s: Man benötigt seitens Intel mindestens einen Prozessor der 8. Generation (d.h. beliebte CPU´s wie der 6700K, der 7700K werden nicht mehr unterstützt) obwohl ihre Leistung mehr als ausreichend ist. Seitens AMD geht man ebenfalls diesen Weg, man sperrt die FX Prozessoren komplett aus und auch die Ryzen Prozessoren der 1. Generation werden nicht mehr unterstützt.
=> DirectX 12-kompatible Grafikkarte/WDDM 2.x.: Außerdem muss zwangsweise eine DX 12 kompatible Grafikkarte verbaut sein, dies sollte jedoch das geringere der Probleme bei Windows 11 sein.

Unser Fazit:
Wir freuen uns das Microsoft uns Windows 11 vorgestellt hat und wir es in kürze in den Händen halten dürfen.
Dennoch sind wir nicht glücklich dass Microsoft soviel User „zwingt“ upzugraden. Man hätte rein leistungstechnisch deutlich mehr Systeme mit ins Boot holen können, so bleibt der „fade Beigeschmack.“

Alexander Haim, 21.07.2021


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